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News des Tages

Klaps auf den Po ist schon zu viel


Bereits ein Klaps oder eine Ohrfeige der Eltern kann sich negativ auf das spätere Leben auswirken.

Wenn bei der Kindererziehung die Nerven blank liegen, rutscht Eltern schon mal die Hand aus. Doch das kann langfristige Folgen für das Kind haben, wie eine amerikanische Studie nun zeigt. In einer aktuellen Befragung ermittelten Forscher, wie sich körperliche Bestrafung von Kindern – im englischsprachigen Raum „spanking“ genannt – auf ihr späteres Leben auswirkt. Die Forscher verstanden darunter Gewalt, die dem Kind Schmerz, aber keine Blessuren zufügen soll, und das Ziel hat, sein Verhalten zu korrigieren oder zu kontrollieren. Spätfolgen körperlicher Bestrafung: Depressionen und Drogenkonsum Von den über 8300 befragten Erwachsenen gab mehr als die Hälfte an, in der Kindheit entsprechende Formen körperlicher Gewalt erlitten zu haben. Zugleich berichtete diese Gruppe häufiger über psychische Probleme im späteren Leben: Wer als Kind geschlagen wurde, litt als Erwachsener eher an Depressionen, beging eher einen Suizidversuch und neigte eher zu riskantem Trinkverhalten und dem Konsum illegaler Drogen. Auch leichte körperliche Bestrafung ist Missbrauch Die Studienautoren sehen daher auch in vermeintlich leichterer Gewaltausübung, die Kindern keine offensichtlichen Verletzungen zufügt, eine Form des Missbrauchs. Dies sollte in zukünftiger Präventionsarbeit berücksichtigt werden, fordern sie. Die Ergebnisse ergänzen den Befund einer weiteren kürzlich veröffentlichten Studie: Demnach waren Kinder, die vor dem sechsten Lebensjahr körperliche Bestrafung erlitten, schon ein Jahr darauf überdurchschnittlich verhaltensauffällig. Quelle: Science Daily

Leonard Olberts


News des Tages

Was wirklich beim Abnehmen hilft


Wer abnehmen will, muss sich nicht zwangsläufig von der Scheibe Brot verabschieden.

„Low Carb“ und „No Carb“ liegen im Trend: Vor allem beim Abendessen verzichten mittlerweile viele Abnehmwillige auf kohlenhydratreiche Kost. Doch purzeln ohne Brot und Nudeln tatsächlich über Nacht die Pfunde? Kohlenhydrate gelten in vielen angesagten Diäten als Buhmann. Dabei führt in der Ernährung kaum ein Weg an ihnen vorbei, fast jedes Grundnahrungsmittel ist reich an Kohlenhydraten. „Wer darauf verzichtet, der verzichtet gleichzeitig auf lebensnotwendige Nährstoffe, die ebenfalls in kohlenhydratreichen Lebensmitteln enthalten sind“, warnt Wiebke Linnemann, Ernährungsexpertin der KKH. Von guten und schlechten Kohlenhydraten Das Problem: Viele verarbeitete Produkte unseres täglichen Lebens wie Weißbrot oder Süßigkeiten enthalten sogenannte „leere“ Kohlenhydrate. Diese bestehen aus kurzkettigen Zuckermolekülen und sorgen für ein rapides Ansteigen und Abfallen des Blutzuckerspiegels. Im Anschluss hat man dann schnell wieder Hunger. Anders sieht es bei langkettigen Kohlenhydraten aus: Sie werden langsamer vom Körper verwertet und sättigen dementsprechend länger. Solche gesunden Kohlenhydrate finden sich zum Beispiel in Kartoffeln, ungeschältem Reis oder Haferflocken. Auch Nudeln können durchaus beim Abnehmen helfen – solange die Vollkorn-Variante bevorzugt wird. Uhrzeit spielt für das Abnehmen keine Rolle Wer abends auf Kohlenhydrate verzichtet, ernährt sich oft auch fettärmer. Denn ohne das Abendbrot entfallen zum Beispiel auch die Butter oder der Wurstbelag. Linnemann stellt klar: „Nicht die Uhrzeit der Nahrungsaufnahme ist entscheidend, sondern die Summe der Kalorien, die im Laufe des Tages zugeführt werden.“ Eine Mahlzeit ganz ausfallen zu lassen, hält die Expertin sogar für kontraproduktiv: „Wer regelmäßig auf das Abendessen verzichtet, der riskiert früher oder später Heißhungerattacken.“ Eine Übersicht, wie viele Kalorien in welchen Nährstoffen enthalten sind:

  • Kohlenhydrate: 4,1 kcal pro Gramm
  • Eiweiß: 4,1 kcal pro Gramm
  • Fett: 9,3 kcal pro Gramm

Quelle: KKH

Leonard Olberts


News des Tages

Dosierung mit Apotheker abklären


Wie sind Medikamente bei einer Nierenschwäche zu dosieren? Apotheker wissen Rat.

Eine unsachgemäße Anwendung von Schmerzmitteln geht langfristig an die Nieren – vor allem, wenn bereits eine Nierenschwäche besteht. Was es bei Ibuprofen, ASS & Co zu beachten gilt. Nierenschwäche bleibt oft lange unerkannt Eine chronische Nierenschwäche verläuft häufig still und leise – bis sich im fortgeschrittenen Stadium Einbußen im Leistungsvermögen sowie übermäßige Wassereinlagerungen (Ödeme) zeigen. Viele Betroffene überfordern ihre Nieren daher, ohne es zu wissen: zum Beispiel durch zu hohe Dosierung von Medikamenten. Da die Nieren mit dem Abbau nicht mehr hinterherkommen, steigt der Wirkstoffspiegel im Körper an, wodurch die Nebenwirkungen der Medikamente zunehmen können. Schmerzmittel möglichst niedrig dosieren Zu den potenziell nierenschädigenden Medikamenten gehören auch rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen, ASS, Diclofenac und Naproxen. Je schlechter die Nierenfunktion, desto geringer sind sie zu dosieren. Die Tablettenstärke sowie Häufigkeit und Dauer der Einnahme sollten vorher mit einem Apotheker, bei einer bekannten Nierenschwäche am besten auch mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Hierbei können zudem Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten ausgeschlossen werden. Keine Entwarnung für Nierengesunde Auch für rundum gesunde Menschen gilt: Eine zu hohe Dosierung über einen längeren Zeitraum schadet den Nieren. Halten Schmerzen länger als drei Tage an, sollte die Ursache abgeklärt werden, anstatt die Selbstmedikation fortzuführen. Weitere Informationen zu Ibuprofen, Diclofenac & Co: Schmerzmittel im Vergleich Quelle: Landesapothekerkammer Hessen

Leonard Olberts


News des Tages

Insulinpumpe besser als -spritze


Insulinpumpen bieten einige Vorteile gegenüber konventionellen Spritzen und Insulin-Pens.

Die meisten Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes werden heute mit einer Insulinpumpe behandelt. Bislang war jedoch unklar, wie sicher die Pumpentherapie verglichen mit Insulin-Injektionen ist. Eine Studie schafft nun Klarheit. Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Die Mehrzahl von ihnen wird mit einer programmierbaren Insulinpumpe behandelt – anstelle von konventionellen Spritzen oder Insulin-Pens. Ihr Vorteil ist, dass sie den Körper über einen kleinen Katheter im Unterhautfettgewebe kontinuierlich mit Insulin versorgt. „Die Insulinzufuhr kann mit der Insulinpumpe insbesondere bei jungen Kindern besser verteilt und gesteuert werden als mit mehrfach täglichen Injektionen“, weiß Dr. Beate Karges von der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Weniger Über- und Unterzuckerungen mit Insulinpumpe Bislang herrschte jedoch Unklarheit darüber, wie häufig es im Rahmen einer Pumpentherapie zu Überzuckerungen, Unterzuckerungen oder einer unerwünschten Gewichtszunahme kommt. In einer großangelegten Studie an Diabeteszentren in Deutschland, Österreich und Luxemburg wurden daher Pumpenpatienten mit Spritzenpatienten im Kindes- und Jugendalter verglichen. Es zeigte sich: Kinder und Jugendliche mit einer Insulinpumpe erlitten seltener schwere Unterzuckerungen und Überzuckerungen, verglichen mit Spritzenpatienten kontrollierten sie zudem ihren Blutzucker häufiger und benötigten insgesamt weniger Insulin. Beim Gewicht zeigte sich in beiden Gruppen kein Unterschied. Fast alle Patienten bleiben bei der Pumpentherapie Dr. Reinhard Holl, neben Karges einer der Studienautoren, zieht ein positives Fazit aus den Ergebnissen: „Die Insulinpumpe ist eine sichere Behandlungsform, die der Mehrzahl der Patienten eine verbesserte Stoffwechseleinstellung, vermehrte Flexibilität und damit Lebensqualität verschafft.“ Die Jugendlichen selber scheinen von der Pumpentherapie ebenfalls überzeugt zu sein: Auch wenn sie kontinuierlich am Körper getragen werden muss, halten über 95 Prozent der Jugendlichen mit Diabetes langfristig an der Insulinpumpe fest. Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft

Leonard Olberts


News des Tages

Was gegen das Sicca-Syndrom hilft


Ermüdete, brennende und gerötete Augen sind typisch für das Sicca-Syndrom.

Brennen, Rötung und das Gefühl, etwas im Auge zu haben: Das auch als „trockenes Auge“ bekannte Sicca-Syndrom zeigt sich in einer Reihe unangenehmer Symptome. Wie Betroffene sich verhalten sollten. Beim Sicca-Syndrom kommt es zu einer verminderten Tränenbildung oder einer verstärkten Verdunstung des Tränenfilms. Eine solche Benetzungsstörung sollten Betroffene nicht auf die leichte Schulter nehmen, erklärt Dr. Utta Petzold von der Barmer: „Der Tränenfilm enthält neben befeuchtenden und glättenden beispielsweise auch keimtötende Substanzen, die das Auge schützen. Ist die Tränenmenge reduziert, ist auch der Schutz vermindert und das Risiko für chronische Binde- und Hornhautentzündungen steigt an.“ Viele Ursachen kommen für trockene Augen in Frage Verschiedene Ursachen wie Erkrankungen (zum Beispiel Diabetes), die Einnahme von Medikamenten oder hormonelle Veränderungen kommen für das Sicca-Syndrom in Frage. Gewissheit bringt nur ein Besuch beim Augenarzt. Zusätzlichen Schaden richten Umweltbelastungen wie Staub sowie andauerndes Starren auf einen Bildschirm an – letzteres ist der Grund, warum man bei trockenen Augen auch vom „Office-Eye“ oder „Gamer-Eye“ spricht. Im Winter kommt durch die trockene Luft und das zusätzlich austrocknende Heizen eine weitere Belastung für die Augen hinzu. Künstliche Tränen befeuchten die Augen Therapiert wird das Sicca-Syndrom üblicherweise mit sogenannten künstlichen Tränen, die in Form von Gelen oder Tropfen die Augenoberfläche befeuchten und dadurch Horn- und Bindehaut vor dem Austrocknen bewahren. „In manchen Fällen sind Tropfen notwendig, die auch antientzündlich wirken“, ergänzt Petzold. „Welches Präparat letztendlich geeignet ist, kann nur der Augenarzt entscheiden.“ Günstig wirken sich zusätzlich aus:

  • ausreichend Schlaf
  • häufige Pausen bei der Bildschirmarbeit
  • bewusstes Blinzeln
  • Luftbefeuchter und Grünpflanzen für ein besseres Raumklima
  • nicht übermäßig heizen
  • gut verträgliche Kosmetika bei Frauen

Quelle: Barmer

Leonard Olberts


News des Tages

Faule Zähne durch Faulheit?


Karies tritt häufig schon bei Kleinkindern auf. Eltern sollten daher von Beginn an auf die Zahnpflege des Nachwuchses achten.

Karies ist vor allem bei Kindern ein Problem. Unklar blieb bislang, welche Rolle die Gene bei der Zahnfäule spielen. Eine neue Studie liefert nun Antworten. Zucker und Milchgebiss: eine denkbar ungünstige Kombination. Denn vor dem Zahnwechsel weisen Kinderzähne nur einen halb so dicken Zahnschmelz auf wie danach. Ein leichtes Ziel also für Bakterien, die sich von Zucker ernähren. „Wir müssen regelmäßig Kleinkinder in Vollnarkose behandeln, um ihr Gebiss zu sanieren“, beklagt der Münchner Kinderzahnmediziner Jan Kühnisch. Rolle der Gene nimmt im Laufe der Kindheit stark ab Bislang blieb unklar, welche Rolle Gene und Umwelteinflüsse bei der Entstehung von Karies spielen. Zwar zeigte sich in Untersuchungen an Zwillingen, dass die Bakterienflora im Mund durch das Erbgut vorgegeben ist. Eine neue Studie mit fast 500 Zwillingspärchen im Alter von fünf bis elf Jahren relativiert das jedoch: Demnach unterscheiden sich die Karies-Bakterien auch bei Zwillingen. Zudem nahmen die sonstigen Gemeinsamkeiten der Mundflora schon in den ersten Lebensjahren ab. Je älter die Kinder waren, desto eher bestimmten Ernährung und Zahnpflege die Gesundheit ihrer Beißer. Eltern müssen auf gute Ernährung und Zahnpflege achten Die gute Nachricht: Da die Gene keine große Rolle spielen, lässt Karies sich leichter verhindern als bislang angenommen. In der Pflicht stehen dabei die Eltern: Zuckerhaltige Lebensmittel wie etwa Fruchtsäfte sollten möglichst selten auf dem Kinder-Speiseplan stehen. Beim Zähneputzen (mindestens zwei Mal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta) ist die Dauer entscheidend, zwei Minuten sind das Minimum! Auch zuckerfreie Kaugummis helfen, indem sie den Speichelfluss nach den Mahlzeiten anregen. Weitere Tipps zur Zahnhygiene erhalten Sie hier:

  • Das 1 x 1 der guten Zahnpflege
  • Hilfsmittel zur Mundhygiene

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Leonard Olberts


News des Tages

Wichtiges vom Unwichtigen trennen


Laut eines Frankfurter Forscherteams heißt klug sein in erster Linie, wichtiges zu fokussieren und unwichtiges auszublenden.

Intelligente Menschen sind offenbar besonders gut darin, bedeutsame Informationen schnell zu verarbeiten und gleichzeitig unwichtige Reize auszublenden. Das zeigt eine neue Hirnstudie. Kaum eine persönliche Eigenschaft ist so entscheidend für den Erfolg im Leben wie die Intelligenz. Doch was unterscheidet besonders intelligente von weniger intelligenten Menschen? Ein Forscherteam der Goethe-Universität Frankfurt meint: Intelligent ist, wer wichtige Informationen besonders schnell und effizient verarbeitet und sich dabei nicht von unwichtigen Informationen stören lässt. Einzelne Hirnareale sind unwichtiger als deren Vernetzung untereinander Während bisherige Forschungsansätze Intelligenz-Unterschiede mit Unterschieden in einzelnen Hirnregionen erklärten, gehen die Frankfurter Forscher davon aus, dass die Vernetzung verschiedener Hirnregionen entscheidender ist. In ihrer Studie zeigten sie, dass bei intelligenten Menschen bestimmte Hirnregionen besonders eng vernetzt sind und dadurch schneller und effizienter untereinander kommunizieren. Gleichzeitig sind andere Regionen stark von diesen Netzwerken abgekoppelt – wodurch sie deren Kommunikation nicht durch irrelevante Informationen stören. Netzwerke im Gehirn lassen sich formen und neu bilden Das heißt aber keineswegs, dass Intelligenz in Stein gemeißelt ist. Studienleiterin Ulrike Basten betont, dass sich Netzwerke auch formen und neu bilden lassen: „Es ist möglich, dass manche Menschen aufgrund einer biologischen Veranlagung Hirnnetzwerke ausbilden, die intelligente Leistungen wahrscheinlicher machen. Genauso gut kann sich aber umgekehrt der häufigere Gebrauch des Gehirns für intelligentere Leistungen positiv auf die Ausformung der Netzwerke im Gehirn auswirken. Bei allem, was wir über den Einfluss von Anlage und Umwelt auf die Intelligenz wissen, erscheint ein Wechselspiel beider Prozesse am wahrscheinlichsten.“ Quelle: Goethe-Universität Frankfurt

Leonard Olberts

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